Aus den Kriegswirren der Jahre 1945/46 heraus entstand das „Mutterhaus für
kirchliche Diakonie“. In dieser Zeit hatten sich des öfteren Frauen mit
pflegerischer, sozialer und pädagogischer Ausbildung zur Hilfe angeboten.
Sie selbst waren mehrheitlich Flüchtlinge. So beschloss der Verein für
Innere Mission München die Gründung einer Schwesternschaft, um in der
besondern Not dieser Jahre eine Gruppe von Menschen zur Hilfe einsetzen zu
können.
Der erste Diakonische Kurs begann in den Wintermonaten 1945/46. In den
folgenden Jahren bis 1966 haben etwa 170 Schwestern daran teilgenommen.
Die erste Einladung zur Einsegnung erging 1949. Im Namen „Mutterhaus für
kirchliche Diakonie“ war der Wunsch nach Geborgenheit ebenso ausgedrückt
wie der Wille, einen neuen Weg einzuschlagen. Schwerpunkte der Arbeit
waren Alten- und Pflegeheime sowie Gemeindestationen. In eigener
Trägerschaft entstanden das Krankenhaus Ottobrunn mit der
Krankenpflegeschule und die INSULA (seit 1962 mit eigener
Altenpflegeschule) in Berchtesgaden mit 500 Flüchtlingen aus sieben
Nationen. |
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Ottobrunner Diakonie-Schwesternschaft e.V.
Friedrich-Hofmann-Straße 4
85521 Ottobrunn
Tel.: 089 - 600 5 0
Leitung und Zentrale:
Schwester Berta Kiendl Tel. 089 / 6005 415
(1. Vorsitzende)
Wahlspruch:
Lasset eure Lenden umgürtet sein
und eure Lichter brennen
und seid gleich den Menschen
die auf ihren Herrn warten. (Lk. 12, 35 - 36) |
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Mitte der 60er Jahre begann für die Schwesternschaft eine zehn Jahre lange
Arbeit der Veränderung. Es entstand der Evangelische Schwesterring München
in enger Anlehnung an das Ottobrunner Mutterhaus. Es folgten die
Anschlüsse an den Zehlendorfer Verband und an die weltweite DIAKONIA. Das
„Mutterhaus für kirchliche Diakonie“ wurde umgewandelt in die „Ottobrunner
Diakonie-Schwesternschaft“ und die Schwesternschaft ging mit dem anfangs
übernommenen Auftrag, an den Brennpunkten sozialer Not Diakonie zu tun,
einen neuen Weg.
Als „Gruppe im Ruhestand“ sind die Schwestern heute vielfach ehrenamtlich
tätig und bleiben mit dem „Evangelischen Schwesternring in Bayern“ sowie
dem „Zehlendorfer Verband“ in guter Verbindung. Die Schwestern begleiten
sich untereinander auf dem Weg des Alters und halten für die Diakonie
insgesamt den lebensnotwendigen Dienst der Fürbitte.
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Ottobrunner Diakonie-Schwesternschaft e.V.
Friedrich-Hofmann-Straße 4
85521 Ottobrunn
Tel.: 089 - 600 5 0
Leitung und Zentrale:
Schwester Berta Kiendl Tel. 089 / 6005 415
(1. Vorsitzende)
Wahlspruch:
Lasset eure Lenden umgürtet sein
und eure Lichter brennen
und seid gleich den Menschen
die auf ihren Herrn warten. (Lk. 12, 35 - 36) |
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