Der Hessische Diakonieverein e.V. Darmstadt (im folgenden HDV) wurde am 13. Juni 1906 auf Anregung der „Freien landeskirchlichen Vereinigung“ unter den folgenden Gesichtspunkten gegründet:
  1. Berücksichtigung des Selbstständigkeitsstrebens in der Frauenwelt bei Ausbildung,
    Anstellung und Versorgung der Schwestern.
  2. Gründlichkeit in der religiösen Vertiefung und medizinischen Ausbildung
    für die Krankenpflege und Gemeindediakonie.
  3. Klares, sachentsprechendes Verhältnis der Vereinsleitung zu der Leitung der Gemeinden
    und Krankenhäusern, in denen die Schwestern zu arbeiten haben.

Der Pfarrer der Darmstädter Johannesgemeinde, D. Johannes Guyot, war der Initiator und auch der 1. Vorsitzende des HDV.

Die Kontakte zu Prof. Zimmer und seinem Werk, dem Ev. Diakonieverein Berlin-Zehlendorf, veranlassten die Gründer, nicht das Mutterhaussystem, sondern die Vereinsform zu wählen.

  Heimathaus der Schwesternschaft des Hessischen Diakonievereins e.V.
Freiligrathstr. 8
64285 Darmstadt
Tel.: 06151 6011 983
Fax.: 06151 6011 984
E-Mail: martin.zentgraf@hdv-darmstadt.de
Web: www.hdv-darmstadt.de

Vorstand:
Pfarrer Dr. Martin Zentgraf (Vorsitzender)
Oberin Christa Kronauer (stellv. Vorsitzende)

Wahlspruch: Es sind mancherlei Gaben;
aber es ist ein Geist.
Es sind mancherlei Ämter;
aber es ist ein Herr.
Es sind mancherlei Kräfte;
aber es ist ein Gott,
der da wirket alles in allen.

(1. Kor. 12,4-6)

Höhere Schulbildung und vertiefte Allgemeinbildung sollten die Voraussetzung für eine verständnisvolle Zusammenarbeit mit Ärzten und Pfarren bieten; eine Kinderpflegerinnenschule in Darmstadt und ein Vorseminar im Kreiskrankenhaus Groß-Gerau halfen Volksschülerinnen, diese zu erreichen. Im Stadtkrankenhaus Darmstadt und im Freimaurerkrankenhaus Hamburg wurden die Schülerinnen in der Krankenpflege ausgebildet. Anstatt eines eigenen Krankenhauses schuf man ein Gemeindepflegeseminar, das als Mittelpunkt der ganzen Arbeit 1927 zur „Wohlfahrtsschule“ im Heimathaus in der Freiligrathstraße 8 ausgestaltet wurde.

Der Unterkurs dieser Schule wurde für alle Schwestern nach dem Krankenpflegeexamen in einem einjährigen Lehrgang die Grundlage für die Gemeindepflege.

In den ersten drei Jahren konnten schon 11 Gemeinden übernommen und damit ein Ziel des Vereines, die Gemeindediakonie, gefördert werden. Mehr als 100 Gemeinden in Hessen wurden im Laufe der Jahre mit Diakonieschwestern versorgt, die sich in Krankenpflege und Gemeindearbeit einzeln und auch auf zentralen Stationen bewährten.
Die beiden Weltkriege, Inflation und Währungsreform brachten wirtschaftliche, die Zeit ab 1933 auch politische Nöte. Stärkung und Festigung der Arbeit bedeutete der Zusammenschluss mit dem Rheinisch-Westfälischen Diakonieverein, dessen Verwaltung 1939 ganz nach Darmstadt übernommen wurde. Heute ist der HDV an der HDV gGmbH beteiligt, die seine Einrichtungen in Hessen und Rheinland-Pfalz betreibt. Die Angehörigen der Schwesternschaft sind hauptsächlich in diesen eigenen Einrichtungen tätig. Zur Schwesternschaft gehören heute Frauen und Männer.

Die „Wohlfahrtsschule“, die vorübergehend geschlossen war, konnte 1945 als „Seminar für soziale Berufsarbeit“ wieder beginnen. Das Seminar wurde später als „Höhere Fachschule für Sozialarbeit“ in das Diakonische Zentrum am Zweifalltorweg verlegt, wo die Entwicklung schnell auf die von der Ev. Kirche in Hessen und Nassau und dem Diakonischen Werk am 1.8.1971 begonnene „Evangelische Fachhochschule Darmstadt“ zulief, heute die "Evangelische Hochschule Darmstadt".



  Heimathaus der Schwesternschaft des Hessischen Diakonievereins e.V.
Freiligrathstr. 8
64285 Darmstadt
Tel.: 06151 6011 983
Fax.: 06151 6011 984
E-Mail: martin.zentgraf@hdv-darmstadt.de
Web: www.hdv-darmstadt.de

Vorstand:
Pfarrer Dr. Martin Zentgraf (Vorsitzender)
Oberin Christa Kronauer (stellv. Vorsitzende)

Wahlspruch: Es sind mancherlei Gaben;
aber es ist ein Geist.
Es sind mancherlei Ämter;
aber es ist ein Herr.
Es sind mancherlei Kräfte;
aber es ist ein Gott,
der da wirket alles in allen.

(1. Kor. 12,4-6)



© 2008-2018 Zehlendorfer Verband für
Evangelische Diakonie e.V.
Impressum | Sitemap
Zehlendorfer Verband für Evangelische Diakonie e.V.
Geschäftsstelle, HDV-Zentralverwaltung
Freiligrathstraße 8, 64285 Darmstadt
Tel.  +49 (0) 6151 6011 983
Fax. +49 (0) 6151 6011 984

Spendenkonto:
Zehlendorfer Verband für Evangelische Diakonie e.V.
Evangelische Bank eG
Konto Nr.: 625370
BLZ: 52060410
IBAN: DE32 5206 0410 0000 6253 70
BIC: GENODEF 1EK1

 
Spendenkonto:
Zehlendorfer Verband für Evangelische Diakonie e.V.
Evangelische Bank eG
Konto Nr.: 625370
BLZ: 52060410
IBAN: DE32 5206 0410 0000 6253 70
BIC: GENODEF 1EK1